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Kunde
CAU Kiel/SEA-EU
Branche
Öffentlicher Sektor & Non-Profit
Leistungen
Technical ConsultingUX DesignVisual DesignSoftware DevelopmentDevOpsProducing

Eine digitale Forschungsfahrt bringt Studierende an Bord der F.S. Alkor.

Die Exkursion fiel wegen der Pandemie aus.
Die reale Feldfahrt musste abgesagt werden, trotzdem sollten internationale Master-Studierende praktische Creditpoints sammeln und Forschungsinhalte erleben. Ziel war es, Klimawandel-Effekte in der Kieler Förde didaktisch aufzubereiten, Lernerfolg messbar zu machen und die Inhalte einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Die Forschung konzentriert sich auf drei Messstationen in der Kieler Förde, an denen Sauerstoffgehalt, Wasser- und Sedimentproben entnommen und analysiert werden. Die realen Datensätze der letzten Ausfahrt bilden die wissenschaftliche Grundlage der digitalen Übungen.
Die Forschung untersucht Klimawandel-Effekte in der Kieler Förde.

Eine interaktive eLearning‑Cruise vermittelt Messpraxis und Datenanalyse.

Virtuelle Probennahme und Laboranalyse.
Die Experience besteht aus drei Messstationen, interaktiven Probenentnahmen, einem virtuellen Labor zur Auswertung der Messergebnisse und kontextuellen Prüfmodulen mit Drag & Drop, Multiple Choice und Slider. Der Illustrationsstil verbindet Lehrbuchklarheit mit modernem Design.

Auf Basis der realen Messdaten der vergangenen Ausfahrt können Studierende an drei Stationen Proben ziehen und im Labor auswerten. Drei Messstationen und ein zentrales Labormodul bilden die Kern-Deliverables; qualitativ steigert das Angebot die Zugänglichkeit der Forschung und bindet Studierende aktiv ins Experiment ein.

Die Darstellung ist reduziert und wissenschaftlich korrekt, damit komplexe Prozesse leicht verständlich bleiben. Desktop-first war der Gestaltungsfokus, ergänzt um eine barrierefreie Version, die Lerninhalte für alle Geräte und Nutzer zugänglich macht.
Das Erlebnis ist lehrbuchhaft, modern und zugänglich.

Modulares Design und ein eigenes Scroll‑Framework erzeugen Nähe zur Praxis.

So lief das Projekt in vier klaren Phasen.
Die Arbeit gliederte sich in Discover, Prototype, Build und Launch: Forschungskontext sammeln, interaktive Prototypen testen, die Scroll-Experience und Labormodule bauen und die Experience live schalten. Jede Phase war durch Nutzerfeedback und didaktische Prüfung gesteuert.

Das maßgeschneiderte Scroll-Framework setzt das Schiff in Bewegung und simuliert Probenentnahme sowie Messungen, sodass Studierende unter die Wasseroberfläche und in Datenzusammenhänge blicken können. Kontextsensitive Frage­module geben unmittelbares Feedback; zwei charmante Ostseebewohner erklären richtige Lösungen mit einem Augenzwinkern.

Die Desktop-first-Strategie stellt anspruchsvolle Analysewerkzeuge bereit, die barrierefreie Variante gewährleistet gleichen Zugang. Technisch basiert die Experience auf realen Datensets und einer performanten, leicht wartbaren Architektur, damit Lehrende Inhalte einfach pflegen und wiederverwenden können.

Am meisten Wirkung erzielten die unmittelbaren, praktischen Übungen und die Kombination aus realen Daten und erzählerischem Kontext. Dadurch stieg die Motivation und die Studierenden konnten komplexe Zusammenhänge selbst nachvollziehen.
Wichtigstes Learning: Praxisnähe entscheidet.

Die digitale Cruise verbindet Lehre, Forschung und Outreach auf neue Weise.